· Satzung (Fassung vom 27.05.2017)

§1 Name und Sitz
1.1. Der Name der am 01.04.1999 gegründeten Vereinigung von Katzenfreunden lautet: "Katzenfreunde Lausitz & Niederlausitz"
1.2. Sie vereinigt Züchter und Halter von Katzen, Katzenfreunde sowie Förderer der Zwecke des Vereines.
1.3. Der Sitz ist Cottbus.
1.4. Das höchste Organ ist die Mitgliederversammlung.
1.5.

Der Verein wird vertreten jeweils allein durch den Präsidenten und den Vizepräsidenten.

1.6. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
1.7. Der Wirkungsbereich ist Deutschland, insbesondere die Region Lausitz.
§ 2 Zweck des Vereins
2.1. Reinzucht der Katzenrassen zu deren Erhaltung und Festigung.
2.2. Förderung von Umweltschutz und Tierschutz, insbesondere bezogen auf die Katze durch Vermittlung einer ästhetischen Liebe zum Tier als Erziehungsbeitrag zu einer positiven Lebensauffassung des Menschen.
2.3. Förderung von Bildung und Erziehung durch Wissensvermittlung zu artgerechter Haltung und Fütterung von Haustieren, insbesondere der Katze.
§ 3 Der Satzungszweck des Vereins wird verwirklicht durch
3.1. Führen eines Zuchtbuches und Erstellung von Ahnentafeln (Abstammungsnachweise) für die vom Verein anerkannten Katzenrassen. Zuchtzulassung erfolgt nur auf Grund einer in der Zuchtordnung definierten Qualifikation der Katzen auf einer Katzenausstellung.
3.2 Katzenausstellungenzur Sicherung einer Zuchtzulassung der Rassekatzen
3.3. Zur Realisierung von Punk 3.1. und 3.2. stellt der Vorstand Arbeitsrichtlinien und Verfahrensrichtlinien auf, die den Mitgliedern zur Kenntnis zu geben sind.
3.4. Öffentliche Veranstaltungen zur Publikation wissenschaftlicher Erkenntnisse, gesammelter Erfahrungen und Beobachtungen zur Zucht und Haltung der Katze.
§ 4 Rechtsform
  Die Rechtsform des Vereines Katzenfreunde Lausitz & Niederlausitz ist ideell. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Für Verbindlichkeiten der Vereinigung wird mit dem Vermögen des Vereins gehaftet. Für Schäden aller Art, welche durch die Teilnahme am Vereinsleben des Vereines Katzenfreunde Lausitz & Niederlausitz entstehen, haftet der Verein nur dann, wenn einem ihrer legitimierten Vertreter vorsätzlich oder grob fahrlässige Handlungen oder Unterlassungen nachzuweisen sind.
§ 5 Mitgliedschaft
5.1. Erwerb der Mitgliedschaft
  Mitglied der Vereinigung können natürliche Personen werden sowie als Fördermitglieder auch juristische Personen. Minderjährige ab vollendetem 14. Lebensjahr benötigen die schriftliche Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters. Die Aufnahme von Mitgliedern erfolgt auf Antrag. Durch den Vorstand wird der Antrag geprüft und dem Antragsteller schriftlich die Entscheidung mitgeteilt. Die Mitgliedschaft wird mit der Zahlung der Aufnahmegebühr rechtswirksam. Die Ausschließung von der Mitgliedschaft betrifft natürliche und juristische Personen, die aus eigenwirtschaftlichen Zwecken mit Katzen handeln oder Katzen zu diesem Zweck züchten.
Der Mitgliederstatus ist möglich als:
Hauptmitglied
Hauptmitglieder sind natürliche Personen, die alle Rechte und Pflichten voll ausüben und alle Leistungen des Vereins in Anspruch nehmen können.
Familienmitglied
  Familienmitglieder sind natürliche Personen, die in häuslicher Gemeinschaft mit einem Hauptmitglied leben. Sie zahlen einen verminderten Beitrag, haben alle Rechte und Pflichten wie ein Hauptmitglied, haben aber keinen Anspruch auf Leistungen des Vereines. Beim Erlöschen der Mitgliedschaft des in häuslicher Gemeinschaft lebenden Hauptmitgliedes erlischt die Familienmitgliedschaft automatisch, wenn nicht gleichzeitig mit dem Erlöschen der Mitgliedschaft des Hauptmitgliedes ein Antrag auf Umwandlung der Familienmitgliedschaft in eine Hauptmitgliedschaft gestellt wird.
Förderer
Förderer sind natürliche und juristische Personen. Sie haben kein Wahlrecht und keinen Anspruch auf Leistungen des Vereines.
Ehrenmitglied
  Ehrenmitglieder sind natürliche Personen, die auf Vorschlag durch Beschluss der Mitgliederversammlung ernannt werden. Sie haben den Status eines Hauptmitgliedes, zahlen jedoch keinen Beitrag.
5.2. Verlust der Mitgliedschaft
- bei Tod des Mitgliedes
- bei schriftlicher Kündigung der Mitgliedschaft gegenüber dem Vorstand zum 31.12.des Jahres. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate.
  - bei Streichung durch den Beirat nach erfolgter einmaliger Mahnung zur Zahlung ausstehender Beiträge. Wenn das Mitglied seinen eingemahnten Beitrag oder Gebührenzahlungen nicht innerhalb von 30 Kalendertagen entrichtet, ist die Streichung nach diesen 30 Kalendertage nach der Mahnung (Datum Poststempel) wirksam.
- Ausschluss mit Mehrheitsbeschluss des Beirates, wenn
· das Mitglied dem Zwecke der Vereinigung zuwiderhandelt
· das Mitglied eine auf Schädigung der Vereinigung gerichtete Handlung oder Unterlassung begeht
· den Vereinsfrieden stört
· das Mitglied in grobem Maße gegen die Satzung und die Vereinsordnungen verstößt
  Vor dem zu erfolgenden Ausschluss muss durch den Beirat eine schriftliche Abmahnung wegen gleichartigen Verstoßes erteilt worden sein. Bei Verstößen gegen die Zuchtordnung ist die Abmahnung mit einer vom Beirat festzulegenden Zucht- oder Zwingersperre verbunden. Im Wiederholungsfall kann der Beirat zusätzlich eine Geldbuße als Erziehungsmittel einsetzen. Die Einleitung eines Ausschlussverfahrens ist dem Mitglied schriftlich zu eröffnen. Ist der Sachstand durch den Beirat geprüft und bestätigt worden, erfolgt schriftlich die Mitteilung des Ausschlusses an das Mitglied. Bearbeitet der Beirat einen Sachstand, der zum Verlust der Mitgliedschaft führen kann, ruht für die Zeit der Prüfung die Mitgliedschaft des betreffenden Mitgliedes. Bei ruhender Mitgliedschaft hat das Mitglied keinen Anspruch auf Leistungen des Vereines. Die Pflicht zur Beitragszahlung erlischt durch die ruhende Mitgliedschaft nicht. Bei Streichung und Ausschluss hat jedes Mitglied Widerspruchsrecht bei der Mitgliederversammlung. Der Widerspruch ist schriftlich zu formulieren.
5.3. Ruhende Mitgliedschaft auf Antrag
Die ruhende Mitgliedschaft auf Antrag des Mitgliedes obliegt der Entscheidung des Beirates. Dazu ist die Zustimmung der einfachen Mehrheit erforderlich. Die ruhende Mitgliedschaft ist jeweils maximal für ein Jahr gültig und kann dann neu beantragt werden.
Es werden keine Beiträge oder Gebühren erhoben und kein Recht auf  Leistungen gewährt.
§ 6 Rechte und Pflichten der Mitglieder
  Die Mitbestimmung der Mitglieder der Vereinigung ist durch das Wahlrecht festgeschrieben. Jedes Mitglied hat das Recht, an Mitgliederversammlungen teilzunehmen und so aktiv an der Fassung von Beschlüssen mitzuwirken.
Wahlrecht haben alle volljährigen Haupt-, Familien- und Ehrenmitglieder sofern in anderen Teilen der Satzung nicht anderes festgesetzt ist.
  Passives Wahlrecht haben alle volljährigen Hauptmitglieder, die mindestens ein Jahr Mitglied im Verein Katzenfreunde Lausitz & Niederlausitz sind und bereit sind, ehrenamtlich dem Vereinszweck zu dienen.
  Werden ausnahmsweise Kandidaten mit weniger als einem Jahr Mitgliedschaft vorgeschlagen, bedarf es der Zustimmung mit 2/3 Mehrheit der Mitgliederversammlung bei Aufstellung der Kandidatenliste.
  Jedes Mitglied übernimmt mit dem Eintritt in die Vereinigung die Pflicht zur Wahrung und Förderung des Vereinszweckes, des Vereinsfriedens und zur Verwirklichung der Satzung. Dazu ist die Bildung von Stammtischen oder Gruppen wünschenswert, die jedoch keine Vereinsgliederung darstellen. Stammtische und Gruppen über 10 Vereinsmitglieder benennen aus ihrer Mitte einen Sprecher.
  Jedes Mitglied hat das Recht, an allen Veranstaltungen der Vereinigung teilzunehmen und alle Einrichtungen und Leistungen des Vereines in Anspruch zu nehmen, sofern an anderer Stelle der Satzung nicht Ausnahmen festgelegt sind.
Jedes Mitglied hat das Recht, an Katzenausstellungen aller Vereine teilzunehmen.
  Jedes Mitglied hat das Recht zur Gründung und/oder Teilnahme an einer Interessengemeinschaft, deren Zweck dem Zweck des Vereines Katzenfreunde Lausitz & Niederlausitz nicht entgegensteht. Ist dies jedoch der Fall, liegt Vereinsschädigung vor. Zweck und Aktivitäten einer solchen Interessengemeinschaft sowie die Mitgliedschaft darin sind dem Vorstand bekannt zu machen.
Jedes Mitglied unterrichtet den Vorstand unverzüglich über das Auftreten von Krankheiten seuchenhaften Charakters.
  Jedes Mitglied hat das Recht, bei der Mitgliederversammlung begründeten Einspruch gegen Entscheidungen des Vorstandes des Vereines geltend zu machen. Einspruch gegen Verhaltensweisen von Mitgliedern sind an den Beirat zu richten.
§ 7 Beiträge, Gebühren, Spenden und Zuwendungen
  Zur Deckung der Kosten für zweckdienliche Unternehmungen und Einrichtungen des Vereines werden Beiträge und Gebühren erhoben sowie bei Notwendigkeit Umlagen durchgeführt. Jedes Mitglied zahlt eine Aufnahmegebühr. Hierfür werden ihm Mitgliedskarte, Satzung und Vereinsordnungen ausgehändigt. Die Höhe der Beiträge und Gebühren wird von der Mitgliederversammlung beschlossen und in einer Gebührenordnung veröffentlicht. Entgelte für Leistungen der Vereinseinrichtungen und wirtschaftlichen Unternehmungen werden durch den Vorstand festgelegt und sind im nächsten Rechenschaftsbericht an die Mitgliederversammlung zu begründen.
Fördermitglieder zahlen keine Aufnahmegebühr. Die Höhe des Jahresbeitrages für Fördermitglieder beträgt bei:
- natürlichen Personen mindestens die Hälfte,
- juristischen Personen mindestens das Doppelte des gültigen Jahresbeitrages eines Hauptmitgliedes.
Eine darüber hinausgehende Beitragshöhe liegt in der freien Entscheidung des Fördermitgliedes.
  Jahresbeiträge sind für das laufende Geschäftsjahr am 01.Januar fällig. Zahlungsfrist wird bis zum 31.Januar eingeräumt. Beitrag muss jedoch bei Inanspruchnahme von Leistungen des Vereines gezahlt sein.
  Mitglieder, die bis zum 30. Juni aufgenommen werden, zahlen den vollen Jahresbeitrag. Mitglieder, die nach dem 30. Juni dem Verein beitreten, zahlen für das laufende Geschäftsjahr nur den halben Beitrag.
  Aufnahmegebühren sind nach der Aufnahmebestätigung fällig. Der Einzahlungsbeleg begründet mit dem Datum den Tag des Beginns der Mitgliedschaft.
§ 8 Gliederung des Vereins
8.1. Mitgliederversammlung
Sie hat als höchstes Organ Beschlusskompetenz zu allen Vereinsfragen.
  Beschlussfähigkeit liegt vor, wenn satzungsgemäß eingeladen wurde. Die Einberufung der ordentlichen und außerordentlichen Mitgliederversammlung erfolgt 30 Tage (Datum des Poststempels) vor dem Termin der Versammlung mit der Tagesordnung und den Beschlussvorlagen an jedes Mitglied mit Einladungsbrief.
Die Mitgliederversammlung fordert Rechenschaft über die Arbeit des Vorstandes.
Sie hat die Pflicht, den Finanzbericht des Vorstandes mit 2 Prüfern Ihrer Wahl zu prüfen und das Ergebnis der Prüfung in Schriftform niederzulegen.
Finanzbericht und Prüfungsbericht sind fester Bestandteil der Tagesordnung.
Zur Wahl stellt die Mitgliederversammlung die Kandidatenlisten für Vorstand und Beirat auf.
Jeder Kandidat kann nur für ein Amt kandidieren.
  Die Wahlversammlung wählt einen Wahlverantwortlichen, der für kein Leitungsamt kandidieren darf und dessen Aufgabe die satzungsgerechte Wahldurchführung ist.
Über jede Mitgliederversammlung ist Protokoll zu führen.
  Niederschriften von Beschlüssen werden von einem Vorstandsmitglied und dem gewählten Versammlungsleiter der Mitgliederversammlung unterzeichnet und sind damit Vereinsdokument.
Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.
Satzungsänderungen bedürfen der zustimmenden 2/3 Mehrheit.
Ordentliche Mitgliederversammlungen werden in jedem Kalenderjahr einberufen.
Es wird jährlich mindestens eine durchgeführt.
Alle vier Jahre wird die Mitgliederversammlung als Wahlversammlung durchgeführt.
Außerordentliche Mitgliederversammlungen müssen einberufen werden, wenn
- dies mindestens 1/3 der Mitglieder schriftlich bekunden,
- der Vorstand dies aus dringenden Gründen beschließt.
 
8.2. Vorstand
Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten und einem Vizepräsidenten.
  Der Vorstand wird alle vier Jahre in einer ordentlichen Mitgliederversammlung durch geheime Personenwahl gewählt. Der Präsident benötigt die 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. Wird diese nicht erreicht, ist ein zweiter Wahlgang durchzuführen, in dem die einfache Mehrheit ausreichend ist. Alle übrigen Kandidaten werden mit einfacher Mehrheit gewählt.
Scheidet ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus, beschließt der Beirat die Kooptierung eines Vereinsmitgliedes zur Erfüllung der Aufgaben.
  Auf Vorschlag durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann ein als Präsident ausscheidendes Vorstandsmitglied zum Ehrenpräsidenten ernannt werden. Der Ehrenpräsident hat den Status eines Ehrenmitgliedes.
 
8.3. Beirat
Der Beirat arbeitet fachbezogen in Erfüllung der Satzung, schlichtet Konflikte und entscheidet alle Streichungs- und Ausschlussverfahren.
Dem Beirat gehören an:
Schatzmeister
Zuchtverantwortlicher
Verantwortlicher für Öffentlichkeitsarbeit
Mit gleichberechtigten Stimmen gehören dem Beirat grundsätzlich an:
- der Präsident
  - der Vizepräsident
- Sprecher der Gruppen und Stammtische.
Der Beirat wählt aus seinen Mitgliedern jeweils für ein Geschäftsjahr einen Vorsitzenden.
 
8.4. Kassenprüfer
Sie werden von der Wahlversammlung für die Zeit der Wahlperiode gewählt und haben ausschließlich die Finanz- und Kassenführung zu prüfen, ohne die Geschäftsvorgänge zu werten. Prüfungen erfolgen nach eigenem Ermessen der gewählten Prüfer. Sie müssen sich zum Termin beim Schatzmeister anmelden und dürfen nur gemeinsam eine Prüfung vornehmen. Die Prüfung ist in der Geschäftsstelle oder direkt vor einer Mitgliederversammlung am Versammlungsort vorzunehmen, zu protokollieren und ein Protokoll Exemplar dem Vorstand zu übergeben.
 
§ 9 Mitgliedschaft in Dachorganisationen oder anderen Vereinen
Die Mitgliedschaft in einer Dachorganisation darf dem Zweck der Vereinigung nicht entgegen stehen und bedarf eines Beschlusses der Mitgliederversammlung. Die Mitgliedschaft in einem Verein, dessen Zweck den des Vereines Katzenfreunde Lausitz & Niederlausitz zum Inhalt hat, ist als juristische Person möglich und bedarf des Beschlusses der Mitgliederversammlung.
 
§ 10 Rechtsgültigkeit der Satzung